Mittwoch, 30. November 2016

Lernen: Backen mit Holz

Bei uns ist es über Nacht richtig frostig geworden. Mirgens war der Boden dann gefroren. Klein-h war letztes Jahr noch zu klein, um auf einer gerorenen Wiese zu gehen. Daher war es für ihn eine richtige Herausforderung und zugleich ein Riesenspass- auch wenn er ein paar Stürze hinlegte.
Trotzdem schafften wir es ins Dorf. Dort angekommen, endeckte ich ein tolles Holzspielzeug von Tchibo: ein Holz-Backset aus FSC-zertifiziertem Holz zum Backenspielen mit Keks-Dekorationen mit Klett zum untereinander austauschen.

Gesehen, gekauft. Da Klein-h auf Weihnachten von seinem Paten eine Holzküche erhält, ist das eine tolle Ergänzung. Und ausserdem werden wir im  Minimum einen ganzen Backtag im Dezember haben, da kann Klein-h sich zusätzlich mit diesem Holzpuzzle beschäftigen...!

Zuhause angekommen haben wir zwei unsere Einkäufe verstaut, eine Backapfelkerze angezündet und das Set betrachtet. Die Verpackung ist gut durchdacht: Wer sich ein erstes Bild über das Holzspielzeug machen möchte, kann in der Front einen Klappdeckel öffnen und die 14 Teile betrachten. Toll wäre, wenn die ganze Verpackung aus recyclibarem Material wäre...
Dann haben wir uns fröhlich ans Werk gemacht und das Backset ausgepackt.
Zum Vorschein kamen ein Backblech, Teig mit 5 Keksen und 5 abnehmbaren und austauschbaren Dekorationen, ein Teigroller und ein Teigspachtel. Die ideale Backerstausrüstung!
Wir haben die Deko von den Plätzchen gelöst, den Teig vom Blech genommen und mit der Teigrolle über den Teig gerollt. Oder es zumindest versucht- leider rollt sie nicht wirklich gut. Danach hat Klein-h die Plätzchen dekoriert und quasi ausgestochen. Somit mussten sie auch aufs Backblech und in den Ofen (Fusstritt seines Kinderstuhls 😊). Ich habe ihm unsere Eieruhr auf 1 Minute gestellt, was Klein-h als einen Riesenspass empfand! Tick-tick-tick-tack-brrrring! Die Plätzchen waren fertig und durften aus dem Ofen. Mit Hilfe des Spachtels nahmen wir die 'heissen' Kekse vom Blech und ,assen' sie. Danach ordnete Klein-h sie wieder in die richtigen Teigfreiräume ein.

Fazit
Ein tolles Holzspiel, welches verschiedene Verwendungsmöglichkeiten findet. Zum einen bringt es den Kindern spielerisch den Backablauf näher, ohne sie zu überfordern, da es sich mit 5 Spielteilen um eine überschauliche Stückzahl handelt. Zum anderen schult es die Feinmotorik, da das Kind die verschiedenen Formen ordnen kann, mit der Spachtel Teile herum bewegen kann und mit der Teigrolle gezielte Bewegungen ausführen soll. Letzteres ist leider durch eine mindere Fabrikation nicht möglich, was das Spiel und die Schulung mit solch einem Haushaltsgerät schon beeinflusst. Auch die mit Klettverschluss versehenen Dekorationen dienen der Feinmotorik und unterstützen die Kreativität des Kindes.
Leider ist nicht die ganze Verpackung recyclierbar, auch wenn tchibo beim Spielzeug selbst mit '...dem Wald zuliebe' wirbt.
Empfohlen ab 3 Jahren; 19.95 Cf

Mama H

Dienstag, 29. November 2016

Basteln: Suncatcher mit Blättermosaik; ein Bericht

Die letzten Blätter fallen von den Bäumen und für Klein-h ist es momentan ein Riesenspass sie zu jagen, aufzuheben und zu begutachten. Natürlich muss er jedesmal ein paar Exemplare mit nach Hause tragen.
Also haben wir sie getrocknet und ein wenig gepresst. Was machen wir nun damit?, habe ich mich gefragt, denn ein Blättermobile hat Klein-h bereits.
Schlussendlich hat Klein-h 2 Pappteller angemalt. Als diese getrocknet waren, habe ich ihnen den inneren Teil ausgeschnitten. Diesen habe ich als Schablone verwendet und auf eine Laminierfolie übertragen (etwas grösser machen, benötigt man zum leimen). Darauf hat Klein-h die Blätter verteilt-teilweise ganz, teilweise zerissen...er hatte da seine eigene Bastelidee, was auch gut so ist! So konnte er die verschidenen Blattstrukturen wahrhaftig begreifen und dem Endergebnis hat es nicht im Ansatz geschadet!
Danach laminierten wir die Blätter gemeinsam, liessen es abkühlen und schnitten den Kreis aus. Anschliessend wurde das Blättermosaik zwischen die beiden Papptellerränder geklebt und einige Zeit beschwert zum flach drücken. Lochen, Schnur durch, aufhängen und die Herbstsonnenstrahlen einfangen!

Mama H mit Klein-h

Basteln: Hama-Perlen Weihnachtskarten Teil 2

Wie versprochen, reiche ich den 2. Teil der der Hama-Perlen-Bastelei noch nach. Es hat so sein Weilchen gedauert, da ich vor Ort nur schwer genügend gleiche schwarze Karten kriegen konnte...
Ich habe gerne das Material in den Händen, mit welchem ich später werkeln möchte. Deshalb ist es mir meistens ein Anliegen, die Werkstoffe vorher zu begutachten. Deswegen bestelle ich selten online. Auch wenn dies eine tolle Sache ist! Aber man kann meiner Meinung nach weniger spontan sein, wie wenn man in der Natur etwas findet und dies einem zu einer tollen Idee inspiriert. Nun bin ich aber etwas vom Thema abgeschweift!
Am besten ich zeige euch einfach unsere Weihnachtskarten.

Material

-Ornamente (siehe: Hama-Karten Teil 1)

-Karten
-Heissklebepistole mit Kleber
-weisser Farbstift
-Beschriftungsmaschine

1
Die Hama-Ornamente mit etwas Heisskleber punktuell bestreichen (achtung: nicht zuviel, sonst schmelzen die Perlen!) und etwas über die Mitte der Kartenseite kleben.

2
Einen Text mit Hilfe der Beschriftungsmaschine erstellen und unter das Ornament kleben.

3
Das Ornament allenfalls mit dem weissen Buntsift akzentuieren; Schnauzhaare, Schneeflocken etc.

Mama H

Montag, 28. November 2016

Picasso-Moment

Heute hatte ich wieder so einen Augenblick, den wir gerne 'Picasso-Moment' nennen. Einfach darum, weil man ihn schöner nicht malen könnte! Das sind diese kurzen Momente im Leben, bei denen alles um einen herum still zu stehen scheint und man von etwas so in einem Bann gezogen wird, dass man nur mehr dies und nichts mehr anderes wirklich wahr nimmt. Kennt ihr das?
Im heutigen Fall war es ein Vogelnest direkt vor meiner Tür, welches ich bis anhin nie wahrgenommen hatte.
Sei es aus Alltagstrott oder -stress, dem Blickwinkel oder einfach deshalb, da der Baum bisweilen immer Blätter trug...? Ich weis es nicht.

Passend zum fotografierten Bild noch ein letztes Herbstgedicht:

Wenn Blätter bunt sich färben
und Herbstzeitlosen blüh'n,
die Menschen Pilze sammeln
und Schwalben südwärts zieh'n.

Wenn wir für Ernte danken,
die Winde kühler wehn,
sich Nebel zögernd lichten
dann will das Jahr vergeh'n.

Es zieht mit steifen Schritten
durch Kälte, Schnee und Wind
und kommt nach sanftem Schlummer
zurück als Frühlingskind.

(von Anita Menger)

Mama H

Donnerstag, 24. November 2016

Kreativ: Papiergarn herstellen

Wer heutzutage ausschliesslich zu elektronischen Geräten greift, um sich über das Weltgeschehen zu informieren, ist selber schuld. Denn zufällig habe ich einen Artikel über eine niederländische Designerin gelesen, die Zeitungspapier zu Garn verwertet. Das kann ich bestimmt auch, dachte ich und habe mich im www(! 😉) schlau gemacht, wie die Herstellung des Altpapiergarns denn geht. es ist eigentlich gar nicht so schwer und man benötigt auch nicht viel Material dafür.

Material

-Zeitungspapier
-Klebestift
-Schere

1
Zerknülle EINE Seite (keine Doppelseite) der Zeitung, etwa 20x. Öffne sie bei jedem Zerknüllen wieder!

2
Schneide die Zeitung QUER zur Schrift (man kann also nichts mehr lesen) in 1, 2 oder 3cm schmale Streifen.
Dieser Schritt ist wichtig, er hat mit der Faserung des Papiers zu tun.

3
Nun drehst du den dünnen Papierstreifen so lange zwischen Daumen und Zeigefinger, bis der Anfang schön verzwirnt ist.

4

Weiterzwirbeln. 5 cm vor dem Ende des Zeitungsstreifens stoppen und Kleber auf das Ende geben. Mit dem nächsten Streifen verkleben und mit Daumen und Zeigefinger weiterzwirbeln.

Tipps

-Hände nicht befeuchten
-gegebenenfalls die Streifen mit Kleber einstreichen und zwirbeln; das Zwirbeln geht leichter und das Garn gewinnt an Stabilität, wenn der Kleber getrocknet ist

Kinderlecker : Schweizer Wurstsalat

Am Wochenende haben wir noch einmal gebastelt, gebacken und gekleckert, dass die Wände wackelten! Was habt ihr so gemacht? Mümmi H ist zu Oma H und hat für ihre Barbies eine Frühling-Sommer-Kollektion geschneidert, King H hat zusammen mit Klein-h, Baba H und mir den Weihnachtsgeschenken noch den letzten Schliff gegeben und noch ein bisschen in und um dem Haus herum dekoriert. Ausserdem hab ich 4 verschiedene Sorten Mini-Muffins à beinahe 200 Stück gebacken und 20 Mini-Apfelstrudel. Diese habe ich in Beutel abgefüllt und eingefroren, so brauche ich mir zu Weihnachten nur die gewünschte Anzahl Gebäckstücke vorzunehmen und kurz aufzubacken.

Aber nun zum Highlight, dass King H immer wieder 'mal gerne auf den Tisch zaubert. So auch diesen Sonntagabend. Aber zuerst eine kleine Rezeptinfo:

Dies ist ein tolles Schweizer Rezept, dass traditionell am 1. August mit Brot, dem Schweizer Nationalfeiertag gegessen wird. Im Original gehören noch Rettich und Berner Käse dazu- das mögen meine Kinder (teilweise) nicht, weswegen wir ihn so essen:

Schweizer Wurstsalat (4-6 Personen)

Sauce

-4 EL Senf, mild
-2 EL Zitronensaft
-4 EL Apfelessig
-3 EL Gemüsebouillon
-Salz, Pfeffer, Paprika, Kümmelpulver
-100ml Sonnenblumenöl

Salat

-750g Lyonerwurst
-4 Karotten
-150g Silberzwiebelchen
-1 Bund Petersilie

1
Karotten rüsten, der Länge nach halbieren, in 1cm dicke Stücke schneiden und in gut gewürztem Gemüsebouillonwasser bissfest garen.

2
Für die Sauce in einer grösseren Schüssel den Senf, den Zitronensaft, den Essig und die Bouillon vom Karottenkochen gut mischen. Mit Salz, Pfeffer, Paprika und dem Kümmel gut würzen. Das Öl in feinem Faden mit dem Schwingbesen dazurühren.

3
Die Wursthaut entfernen und die Wurst in etwa 3 cm lange und 1/2 cm breite Streifen schneiden. Die Karotten und die Wurst in die Salatsauce geben und untereinander rühren.
Die Silberzwiebelchen in einem Sieb unter kaltem Wasser gut abspülen, auf Küchenpapier trocken tupfen und halbieren, zur Sauce geben, sorgfältig mischen und mindestens 30 Minuten ziehen lassen.

4
Vor dem Servieren die Petersilie fein hacken und unter den Wurstsalat mischen.

Dazu gibt es bei uns Backofen-Pommes.

Dieser Salat ist natürlich viel schade, um ihn nur 1x im Jahr zu essen. Er eignet sich, durch seine Einfachheit und seinen tollen Geschmack sowie dadurch, dass er einfach vorzubereiten ist, hervorragend als Teil eines Salatbüffets, als Mitbringsalat zu Feiern, auf Kindergeburtstagen, als Alltagsgericht und zur Resteverwertung (er schmeckt nämlich auch mit Blumenkohl anstelle von Karotten, mit Cervelats anstelle von Lyoner, mit Radieschen oder Essiggurken anstelle von Silberzwiebelchen...).

Überzeugt euch selbst! Mama H

Montag, 21. November 2016

Kinderlecker: Frucht-Mandala

Zur Jause machte Mümmi H heute selbstständig einen Früchteteller. Oder besser gesagt einen 2-Frucht-Teller! Nämlich aus ihren zwei liebsten Geschmacksrichtungen Mandarine und süsser Apfel.
Das schöne Erlebnis daran ist, dass sie diese Zwischenmahlzeit alleine herrichtete und dann noch schön auf denTeller zu einem Mandala zusammenfügte! Da schmeckts gleich noch 'mal so gut!!!
Bei King H wäre es wohl Banane, Ananas und Mango geworden; Klein-h hätte sich wohl alles vor dem 'Auf-den-Teller-Legen'  in den Mund gesteckt, darauf herumgebissen, vielleicht gegessen oder ausgespuckt, um die Geschmäcker und Konsistenzen zu erleben und erfahren- ob's ein Mandala geworden wäre..? 🙄
Ermutigt eure Kinder in der Küche/Haushalt zu helfen und seht, welch schöne Kunstwerke dabei entstehen! Nehmt euch dabei bewusst zurück und vertraut auf das Können und Wissen eurer Kinder...

Mama H

Donnerstag, 17. November 2016

Kinderlecker: Minztee

Im letzten Blogbeitrag habe ich euch selbstgemachte Salbei-Bonbons vorgestellt.
Heute zeigen Klein-h, Mümmi H und ich euch, wie wir aus unserer Gartenminze Tee zum Verschenken und natürlich zum Eigengebrauch gemacht haben.
Da Mümmi H momentan das Thema Gewicht paralell zur Multiplikation in der Schule behandelt, war das Abwiegen für sie eine gute Lerngelegenheit. So konnte sie wiederholt verinnerlichen, wie leicht 2g sind und somit auch veranschaulichen, dass Gramm wirklich eine kleine Masseinheit ist.
Für Klein-h war es eine tolle sensorische Erfahrung; er konnte fühlen wie sich die verschiedenen getrockneten Bestandteile der Minze anfühlten und die ätherischen Öle freigesetzt werden. Ausserdem brauchte es Fingerspitzengefühl und Konzentration, um die Blätter von den Stängeln in die Schüsseln zu tun.

Zutaten für 25 Beutel

-50g getrocknete Minze (oder andere Teemischung nach Geschmack)
-25 Teebeutel zum Befüllen, z.B. EDEKA
-Waage
-Schüssel

1
Zuerst habe ich vor einigen Wochen unsere Gartenminze (Ananasminze und Schokoladenminze) geschnitten und kopfüber an einem trockenen und gut durchlüfteten Ort zum trocknen aufgehängt.

2
Mümmi H und Klein-h haben die getrocknete Minze von den Stengeln befreit und mit den Fingern grob zerkleinert.

3
Mümmi H hat jeweils 2g getrocknete Minzblätter abgewogen und in Teebeutel gefüllt und diese nach innen geklappt. Bis zum Gebrauch haben wir sie in Luftdichte Weckgläser verpackt.

Um uns die Arbeit ein wenig zu versüssen, machten wir uns einen Krug von King H's Lieblingstee

1l King-Tea

-1l Wasser
-1 Zitrone
-2 EL Kandiszucker oder Honig
-2 Beutel Minztee oder 2 Stängel frische Minze

1
Wasser aufkochen

2
1/2 Zitrone auspressen und Saft in Krug geben, die andere Hälfte in Schnitze schneiden. Den Zucker oder Honig dazu geben sowie die Minze. Alles mit dem kochendem Wasser aufgiessen und für ca. 6 Minuten ziehen lassen.

Diesen Tee kann man auch kalt geniessen. Dazu den Tee abkühlen lassen und ihn mit Eiswürfeln servieren.

Rezept: Schokoladen-Fudges

Kennt ihr das auch? Ihr seid die Mutter/Vatter von 3 Kindern, die neben der Schule noch Sport machen, Instrumente spielen wollen, sich dort und dort mit Freunden treffen? Und dann sind natürlich noch die obligatorischen Schulgespräche oder die vom Sportverein, Geburtstagsfeiern und sonstige Familienanlässe, zu denen man alle darf oder soll und dann kann es trotz aller Organisation vorkommen, dass man es doch total verschwitzt, ein kleines Mitbringsel zu backen oder brutzeln! Klar kann man schnell an die nächste Tanke huschen, um etwas zu holen. Aber hier eine stilvollere Variante:

Zutaten für Schokokade-Fudges

-395g gezuckerte Kondensmilch
-200g zartbitter Schokolade
-150g Vollmilchschokolade
-1 TL Vanilleessenz

1
Die Schokoladen feinhacken. Die Kondensmilch in ein Mikrowellenschüssel geben, Schokolade darauf streuen.

2
Alles bei höchster Stufe 1 Minute schmelzen lassen. Umrühren. Gegebenenfalls nochmals 30 Sekunden erwärmen und umrühren, bis alles eine homogene Masse ist. Vanilleextrakt unterrühren

3
In die vorbereitete Form füllen und ca. 1 Stunde kühl stellen. In kleine Quadrate schneiden.
Zum Verschenken in Zellophan verpacken.

Ein chewy Mitbrinsel, das sich auch in anderen Geschmacksrichtungen machen lässt! Mama H

Rezept: Salbei-Bonbons

Sucht ihr noch etwas kleines zum Mitbringen aus der Küche?
Jetzt, wo viele wieder Halzschmerzen, Heiserkeiten und Husten (ja, die drei grossen Hs im Herbst-Winter) ärgern, sind die Salbei-Bonbons genau das richtige!

Zutaten

-200g Zucker
-2 Handvoll Salbeiblätter
-2 TL Honig
-1 Spritzer Apfelessig

1
Die Salbeiblätter abzupfen und so klein wie möglich hacken.

2
Geeignete Förmchen (Silikonpralinenformen, Aventskalenderformen vom Vorjahr) vorbereiten, gegebenenfalls leicht einölen.

3
Zucker auf mittlere Stufe in einer kleinen Pfanne unter Rühren hell- bis haselnussbraun schmelzen. Vom Herd nehmen

4
Den Salbei beigeben- achtung: Caramelmasse schäumt, durch die Feuchtigkeit des Salbeis. Umrühren. Restliche Zutaten untermengen und unter Rühren kurz auf kleiner Stufe ziehen lassen. In die vorbereiteten Formen füllen.

Mama H

Dienstag, 15. November 2016

Kreativ: Fabelwesen backen

Im heutigen Post geht es nicht um ein Rezept, sondern darum, den Kindern die Möglichkeit zu geben, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.
Zu diesem Zweck habe ich einen Butterzopfteig angesetzt. In der Zwischenzeit habe ich mit Mümmi H lauter kleine Schälchen mit folgenden Zutaten bereitgestellt:

-Lebensmittelfarben in gelb, grün, blau und rot sowie je ein Pinsel
-Mandelkerne
-Pinienkerne
-verschiedenen Zuckerperlen
-Wasser
-verquirltes Ei

Als der Teig fertig gegangen war, habe ich aus einem grösseren Teil einen Butterzopf für das Frühstück am nächsten Tag geflochten, mit Ei bepinselt und ab in den Ofen- mmh. Den restlichen Teig haben Mümmi H und Klein-h beinahe ohne Hilfe zu den interessantesten Fabelwesen verarbeitet. Ich musste lediglich das Vertrauen aufbringen, dass ein 9jähriges Mädchen und ein 15 Monate alter Junge meine Unterstützung nicht brauchen, um Zopfwesen zu gestalten! Einfach machen lassen, lautete meine Devise... und heraus kamen wunderschöne Dinoschafe, Regenwürmer, Mandelkristalle, 'Hömms', Blumen und 'Tupf-Tupfs'! Sie werden bestimmt schmecken und die Schuljause aufpeppen.
Doch sieht sie euch doch selbst an:

Donnerstag, 10. November 2016

Lesen: Ich bin ein Kind und ich habe Rechte

Nun ist das Wetter wieder da, wo man sich nach einem Regenspaziergang und einem warmen Bad gemeinsam unter eine Decke kuschelt und lesen kann. Deshalb hab ich hier noch ein Buch, das ich euch ans Herz legen möchte: Ich bin ein Kind und ich habe Rechte, von Alain Serres mit Bildern von Aurélia Fronty, behandelt die Rechte der Kinder, die 1989 von der UN-Konvention verabschiedet wurden. Doch noch immer ist deren Einhaltung keine Selbstverständlichkeit. Dieses Buch will dazu beitragen, dass die Kinder ihre Rechte kennen. Bunt aber dennoch unmissverständlich werden die wichtigsten der insgesamt 54 Artikel vorgestellt. Vereinfacht ausgedrückt wären dies:
-Das Recht auf Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung, unabhängig von Religion, Herkunft und Geschlecht.
-Das Recht auf einen eigenen Namen und eine Staatsangehörigkeit.
-Das Recht auf Gesundheit.
-Das Recht auf Bildung und Ausbildung.
-Das Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung.
-Das Recht auf eine eigene Meinung und darauf, sich zu informieren, sich mitzuteilen, gehört zu werden und sich zu versammeln.
-Das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung und eine Privatsphäre.
-Das Recht auf Hilfe in Katastrophen und Notlagen wie Armut, Hunger und Krieg und auf Schutz vor Vernachlässigung, Ausnutzung und Verfolgung.
-Das Recht auf eine Familie, elterliche Fürsorge und ein sicheres Zuhause
-Das Recht auf Betreuung bei Behinderung.
Da dies immer noch etwas schwierig zu 'fassen' ist, haben der Autor und die Illustratorin sich es sich zur Aufgabe gemacht, ein verständliches Buch zu schaffen, um den Kindern der Welt ihre Rechte zu erklären.
So lauten die doppelseitigen Textseiten dann: „Ich bin ein Kind, mit Augen, Händen, einer Stimme, einem Herzen und Rechten.“ oder: „Ich habe gleich viele Rechte, egal ob ich ein Mädchen bin oder eine Junge. – Jungs und Mädchen sind gleich viel wert, alles andere ist verkehrt.“
Denn: Für jedes Kind ist es wichtig, seine Rechte zu kennen. Nur wer seine Rechte kennt, kann von ihnen auch Gebrauch machen und die Erwachsenen an die Kinderrechte erinnern. Somit richtet sich das Buch auch an Erwachsene, da diese für die Einhaltung der Kinderrechte verantwortlich sind. Vor allem in unserer globalen Welt, in der das Individuum leicht einer Masse untergeordnet wird, ist es wichtig, auf den einzelnen Menschen zu achten und diesen zu einem erfüllten Leben zu verhelfen.

Ich bin ein Kind und ich habe Rechte ist zwar bunt und farbenfroh, aber es hält uns gleichzeitig vor, wie viele Kinder in unseren Bteitengraden und auf der ganzen Welt nicht die Rechte haben, die es zugute hat.
Das Buch macht nachdenklich und regt an, den eigenen Kindern seine Rechte immer wieder zu erklären. Wie oft vergisst man als Erwachsener seinen Kindern das Recht glücklich, traurig, wütend, ausgelassen oder einfach nur Kind sein zu dürfen einzuräumen?
Es ist wirklich wichtig schon kleinen Kindern die wichtigsten der 54 Punkte der UN-Kinderrechtskonvention klar zu machen. Denn nur wer seine Rechte kennt, kann um sie kämpfen...

Mama H

Mittwoch, 9. November 2016

Lesen: der Baum der Jahreszeiten

Dass lesen und vorlesen für Kinder wichtig ist, ist allgemein bekannt. Vor allem in unserer schnelllebigen Multimediazeit ist es umso schöner, wenn man ein Buch zur Hand hat, welches einen durch das ganze Jahr hindurch begleitet. Solch ein Buch ist  'der Baum der Jahreszeiten', geschrieben und illustriert von Britta Teckentrup.
Die Veränderung der Natur im Laufe der Jahreszeiten ist in diesem Buch einfach für die jüngsten (Mit-)Leser dargestellt.
Begleitet werden die Kinder von der Eule, die in ihrem Guckloch im Stamm des Jahreszeitenbaumes sitzt und die Veränderungen gespannt verfolgt.  Gemeinsam mit den einfachen Reimen führt sie den Leser durch die Jahreszeiten und erklärt wunderschön und einfach, wie diese bei Regen, Sonne, Wind und Schnee funktionieren. Dabei erleben die Kinder auch, wie sich die Natur im Laufe des Jahres verändert: die wechselnden Farben, das Verhalten der Tiere, welche Nahrung wann vorhanden ist, wie das Licht in welcher Jahreszeit wirkt...

Ein empfehlenswertes Buch, dass sich auch toll als Weihnachtsgeschenk eignet! Es ist einfach zu verstehen, macht Spass und animiert die Kleinen zum Mitsprechen oder das Reimwort zu suchen. Passend dazu, kann man einen Jahreszeitenteller gestalten, Spaziergänge im Wald unternehmen, Gespräche führen und vor allem, eine schöne gemeinsame Zeit haben!

Mama H