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Sonntag, 12. Februar 2017

gewesen: auf dem Foxtrail in Luzern

Am Sonntag haben wir 5hugs uns auf Luzern gemacht, um einen Foxtrail zu begehen. Dies ist eine Art Fuchsjagd, bei der die Stadt zur Spielwiese wird. Um die Spur des Fuchses nicht zu verlieren, müssen die Teams (2-7 Personen) unterwegs Codes knacken, knifflige Rätsel lösen und versteckte Botschaften finden. Die Hinweise sind verzwickt und nur mit Cleverness und Teamgeist lösbar!

Gestartet wurde am Hauptbahnhof. Die Touchscreen-Automaten, waren zugleich Kasse und Ausgangspunkt unserer Reise. Hier mussten wir einen Betrag von rund 80.00 CHF zahlen und mit dem Mobiltelefon eine Infonummer anrufen, welche unseren Kurs ''Attika'' freischaltete. Diese Nummer kann man auch jederzeit anrufen, wenn Hilfe benötigt wird.
Dann gings auch bereits schon los! Die Start-Unterlagen (StU), welche man bereits zuhause bei der Anmeldung ausdrucken konnte, gaben den ersten Hinweis, wohin man gehen musste. An diesem Punkt erwartet einem ein grünes Schild mit einem Hinweis, auf welchem 'verschlüsselt' der Weg zum nächsten Ort/Schild beschrieben steht. Manchmal war es lediglich auch nur ein Pfotenabdruck des Fuchses und die Aufgabe, die es zu lösen galt, stand auf den StU oder die Hinweise führten uns in Anlagen, Kinos oder Museen und uns wurden teilweise knifflige Aufgaben ausgehändigt.
Schön an der abwechslungsreichen Jagd durch Luzern war, dass man nicht nur die bekannten Orte, sondern auch die unbekannten Winkel der Stadt entdecken konnte! So kamen wir unteranderem am Lido mit seinem grossen Spielplatz vorbei,  aber auch an der Spielwiese vom Alten Friedhof, die zwar kleiner war, aber garantiert nicht weniger lustig! Auch die andern beiden Spielplätze sorgten für Spass und Abwechslung.
Ebenfalls ein Highlight war die Hexentreppe mit ihren 200 Stufen, die wir runter gehen durften. Leider gab es auch andere Treppe und Anhöhen unterwegs zu überwinden, die die als flach ausgeschriebene Tour 'Attika' nicht unbedingt Kinderwagen freundlich machte.
Freundlich hingegen sind die die Chauffeure der Öffentlichen Verkehrmittel sowie die einheimischen Menschen der bezaubernden Stadt. Die ÖV haben wir allerdings lediglich nur 1x benutzt, da die Wartezeiten jeweils sehr lange waren. Es war einfach zu kalt bei 4°C, um in der Kälte 30 Minuten oder länger mit drei Kindern zu warten- da geht man lieber. Also sind wir nur in den Genuss einer Busfahrt gekommen (die Fahrten -Schiff/Bus- sind ja im Preis inbegriffen), was einen faden Nachgeschmack übriglässt im Bezug auf den Gesamtpreis (vielleicht könnte man die Parktickets miteinbeziehen? Die schlagen mit über 15.00.- auch noch einmal schön zu Buche...).
Schade war auch, dass einige Posten defekt waren. Auch dies ist ein Grund, der den Gesamtpreis nicht ganz rechtfertig. Würden alle Posten, Kniffelen einwandfrei funktionieren, wäre es ein Riesenspass gewesen, da die Veranstalter sich wirklich etwas bei dieser Fuchsjagd überlegt haben.
Am Ende des Foxtrails gabs ein Erinnerungsfoto, welches man auf der Veranstalterwebsite begutachten kann.

So ein Foxtrail ist eine tolle Chance, um als Familie die Stärken des andern zu erkennen und zu akzeptieren und, um den Charme einer Stadt von einer anderen Seite kennen zu lernen. 
Auch wenn Teile dieses Trails enttäuschend waren, wollen wir einem anderen Kurs, in einer anderen Stadt eine Chance geben, um uns als Familie weiter zu entwickeln.

Mama H

P.S.:
Statt 2 1/2 Stunden hatten 5 Stunden für den Kurs. Dafür benötigten wir die Helpline nicht...😉

Montag, 6. Februar 2017

gewesen: Dählhölzli Tierpark, Bern

Flamingos im Schnee sehen? Im Dählhölzli ist dies möglich! Jedenfalls im Winter, wenn es schneit. Denn der Tierpark hat 365 Tage im Jahr geöffnet. Das Schöne daran:
Rund die Hälfte des Dählhölzlis ist frei zugänglich oder einsehbar! Die Gehege der Aare entlang, der Kinderzoo, das Luchsgehege, der Wisentwald und ebenso die Anlagen der Rauhfusshühner sowie die Flamingo-Anlage.
Wenn ihr jedoch das Vivarium und die dahinter lebenden Tiere wie die Braunbären, den Leoparden, die Wölfe, den Elch, die Seehunde und viele andere besuchen oder über den Steg in den Wisentwald spazieren möchtet, dann müsst ihr via Eingang zum Vivarium in den eintrittspflichtigen Dählhölzli-Zoo. Zwischendurch hat es immer wieder Sitzgelgenheiten, Spielplätze, interaktive Quiz' und Toiletten. Das gesamte Gelände ist Rollstuhl bezw. Kinderwagen gängig. Ausserdem sind auch Vierbeiner willkommen: sie müssen einfach an die Leine.

Mama H

Ich war in Tierpark in Bern. Draussen habe ich zuerst Flamingos gesehen, die auf einem Bein stehen. Dann sind wir schnell rein durch die Kasse. Drinnen war es warm. Wir haben uns aufgewärmt und sind aufs WC. Danach sind wir nach draussen und haben zwei Seehünde gesehen. Die waren schnell! Sie sind auf dem Rücken geschwommen. Weiter gings zum Elch. Das ist eine grosse Hirschart. Er kann gut schwimmenden, weil er Schwimmhäute zwischen seinen Zehen hat. Nach dem Elch sind wir zum Leopard gegangen. Dort habe ich geklettert. Danach sind wir zum Bärenlehrpfad und zum Bärengehege. Da waren aber die Wölfe drin. Weil die Bären ja im Winter Winterpause machen. Ich habe sie in einem kleinen Fernseh gesehen beim schlafen. Nachher sind wir auf dem grossen Spielplatz gegangen. Ich habe wild mit meinen Brüdern geschaukelt, weil ich das lustig finde. Das kribelt im Bauch. Dann muss ich lachen.
Damit wir wieder warm haben, sind wir ins Vivarium rein. Dort habe ich Äffchen gesehen und Ameisen die Blätter schneiden. Die Königin ist die grösste Ameise. Schlangen hates dort auch und grosse Fische. Den Nemo und Dorie habe ich auch gesehen! Dann kamen noch mehr Schlangen und der Ausgang.

Mümmi H

Öffnungszeiten

365 Tage im Jahr offen

Während der Sommerzeit
ab Sonntag 27. März 2016
08.30 bis 19.00 Uhr

Während der Winterzeit
ab Sonntag 30. Oktober 2016
09.00 bis 17.00 Uhr

Preis

Familienkarte
24.-  (bis 4 Kinder)

Ein echter Spass für das ganze Jahr! Deshalb auch unser Beitrag bei www.naturkinder.com 'Grünzeug'!!!

Mümmi und Mama H

Mittwoch, 1. Februar 2017

gewesen: Paul Gugelmann-Museum; Schönenwerd

Im heutigen Post berichte für einmal nicht ich über Erlebtes, sondern Mümmi H. Das deshalb, weil sie mit ihrer Klasse einen Halbtags-Ausflug ins Gugelmann-Museum nach Schönenwerd/SO machte und ganz begeistert von dem heimeligen Museum war und noch immer ist!
Ich beschreibe euch hier kurz, um was es in diesem Museum geht und danach überlasse ich meiner 9-jährigen Tochter das Wort.

Das Paul Gugelmann-Museum zeigt die Werke von Paul Gugelmann (geb.1929), der lange Jahre für die in Schönenwerd gegründete Schuhfabrik Bally tätig war. Die ausgestellten, meist beweglichen Figuren, wirken poetisch, woher wohl auch der Name 'Poetische Skulpturen' rührt.

Nun aber zu Mümmi H's Erlebnisbericht:

Das kleine Museum ist im Dorf von Schönenwerd vis-a-vis von der Alten und Neuen Turnhalle. Es ist dunkelbraun und hat 3 Stockwerke. Wenn man reingeht hat es gleich Kunstwerke. Manche sind gross und manche sind klein. Manche sind laut und manche sind leise. Paul Gugelmann liebt Vögelskulpturen. Paul Gugelmann hat seine Skulpturen aus Metalle gemacht. Diese heissen: Zinn, Kupfer und Messing. Am besten gefällt mir ''Der Totentanz''. Da hats einen König und ein Skelett die gucken herum. Und wenn es läutet dann ist jemand gestorben. Paul Gugelmann hat viele gute und schöne Sachen erfunden.

von Mümmi H

Öffnungszeiten:
Mittwoch, Samstag, Sonntag, jeweils 14.00 - 17.00 Uhr (ausser an Feiertagen)

Eintrittspreise:
Einzeleintritt CHF 5.00 (inkl. Führung). Bis 16 Jahre freier Eintritt

Gruppenführungen:
Ausserhalb der Öffnungszeiten auf Anmeldung (14 Tage im Voraus). Bis 15 Personen, CHF 80.00, ab 16 Personen CHF 160.00, ab 31 Personen CHF 240.00

Montag, 3. Oktober 2016

gewesen: an der Aare in Schönenwerd 'Grien'

Wie ihr sicherlich bereits wisst, liebe ich den Herbst. Und in den letzten Tagen spielte das Wetter ja auch hervorragend mit, so dass wir H's einen Ausflug machen konnten. Natürlich zogs uns in den Wald, zu den vielen bunten Herbstblättern, Licht- und Schattenspielen und Entdeckungsmöglichkeiten für die Kinder.
Ausgerüstet mit Rucksack, Proviant und Sackmesser zogen wir los Richtung Schönenwerd/SO. Fatalerweise nahmen wir Klein-h im Kinderwagen mit, was sich als suboptimal erwies, da wir uns nach der Überquerung des Stauwehrs für den revitalisierten Waldweg entlang der Aare und nicht für die geteerte Spazierstrecke entschieden. Mit einem Tragetuche wäre es um einiges einfacher gewesen! So holperten wir über Stock, Wurzeln und Stein und hatten trotzdem unsere Gaudi.
In einer Fichtenbaumlichtung machten wir Rast.
Mümmi H taufte es Dino-Land, da die riesige Baumwurzeln wie Dinosaurierfüsse aussahen und die herrumliegenden Stämme erinnerten sie an Stegosaurierrücken. Die beiden grossen H-Kinder kletterten auf den Dinos rum, fanden ein Waldsprungbrett und tobten sich aus. Klein-h ging auf Entdeckungstour und erfreute sich am Rascheln des Herbstlaubes.
Nach der Rast mit Picknick ging es weiter durch den Wald, die Aare immer in Sichtweite. Bald kamen wir in den Laubwald zu einem riesigen gebogenen Stamm, der an einen Wasserdrachen erinnerte. So wurde auf diesen geklettert und Ritter gegen Drache im Märchenwald gespielt. Nachdem der Drache besiegt war, konnte unsere Reise fortgesetzt werden und wir verliessen den Wald um an die Sandabschnitte direkt am Fluss zu gelangen. Dort hielten wir an und konnten unzählige Kaulquappen beim Schwimmen beobachten. Da das Wasser hier so niedrig war, spielten und konstruierten die Kinder in einer Wonne und das die Zeit nur so verflog!
Wir entschieden uns den Rückweg auf der geteerten Strasse entlang der Aare fortzusetzen und wieder Richtung Schönenwerd zu gehen. Das nächste Mal wollen wir aber unbedingt mit Tragetuch bis auf Aarau spazieren.

Fazit:
Ein toller Ort für alle, die gerne in der Natur sind! Wander- und Spazierweg in der Revitalisierungszone, Fahrrad-, Inline- und dergleichen gleich nebenan auf dem Asphaltweg.
Parklplätze: in Aarau beim Schwimmbad/Pferderennbahn/Fussballplatz und in Schönenwerd bei Erismann AG vorhanden. Bushaltestellen sind auch vorhanden.

Welche 'grünen' Orte besucht ihr gerne mit Kindern?

herbstliche Grüsse, Mama H

Freitag, 30. September 2016

gewesen: Castagnata - Kastanienfest

Heute waren alle H's zusammen in der italienischen Schweiz unterwegs, da es meinem Mann und mir wichtig ist, den H-Kindern Kultur vor Ort näher zu bringen. Ausserdem sollen sie immer offen für Neues sein. Fremdes ist nur fremd, solange man es nicht kennt.
Im ganzen Tessin finden alljährlich anfangs Oktober 'Castagnatas' (Kastanienfeste) zu Ehren der Edelkastanie statt. Diese war über Jahrhunderte das wichtigste Grundnahrungsmittel in der italienischen Schweiz.
Wir entschieden uns nach Ascona ans Seeufer zu fahren, um die stachelige Frucht zu feiern.

Auf dem Spaziergang zwischen den vielen Marktständen entdeckten wir, begleitet von Volksmusik, viele verschiedene, aus Kastanien hergestellte Köstlichkeiten, wie beispielsweise Marmeladen, Honig, Kuchen aber auch Crèpes, Brote und andere Erzeugnissen der Region.
Leider trübten Stände mit Handyhüllen und Handtaschen meine Vorstellung von einem Kastanienfest im Tessin genauso, wie die vielen anderen Stände mit Artikeln, welche zwar selbst angepflanzt, produziert oder weiterverarbeitet wurden, jedoch nicht ansatzweise etwas mit Marroni (Edelkastanien) zu tun hatten.
Dafür waren für uns die vier Kastanienöfen auf dem Marktplatz, auf denen die rund 2000kg Kastanien vor den Marktbesuchern geröstet wurden, die Attraktion überhaupt! Drei dieser Öfen waren aus Metallfässern gemacht und Big Baba H's erklärtes Ziel ist es nun, dass er so einen nachbauen möchte. Vielleicht schreibt er hier ja bald darüber... Einen Sack voll Esskastanien haben wir schon 'mal mit nach Hause genommen.

Fazit:
Im grossen und ganzen ist die Castagnata ein schöner Markt, den man besuchen sollte, wenn man in der Nähe ist. Für Liebhaber von Käse- und Wurstwaren, Selbstgebranntem, Backwaren aller Art und Menschen mit Interesse an Kunsthandwerk ist sicher was dabei. Das Thema 'Kastanie' an sich war leider nicht so im Fokus wie erwartet.

Saluti
Mama H