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Samstag, 26. Mai 2018

Insektenhotel DIY

Momentan verbringen wir noch mehr Zeit im Freien als ohnehin schon, da wir ein Mitglied beim Erlebnisgarten unserer Gemeinde geworden sind.
Wir bewirtschaften nun ein kleines 4x4m Gartenbeet. Genauergenommen ein Schichtmulchbeet. Momentan ist noch alles etwas "braun" dort.  Aber das wird sich in den kommenden Tagen und Wochen ändern...hoffentlich!😎✌

Neben unserem Permakulturbeet habe ich mit Klein-h schon einen kleinen Stein- und Wurzelhaufen für alle möglichen Kriechtiere errichtet.
Er und seine Geschwister fanden dann aber, man könnte doch noch was für die fliegenden Tiere bauen. Und da Big Baba H und ich tolle und nachhaltige Ideen der Kinder gerne unterstützen, haben wir uns zeitnah schlau gemacht. Und zwar bei Naturschutz Bayern E.V., von dem wir viele Infos und auch Inspirationen geholt haben (link unten angehängt).
Wir haben uns lediglich dazu entschieden, eine Europalette zu zerschneiden und in Fächer zu unterteilen, damit verschiedene Insekten ihr Zimmer erhalten, um ein eigenes kleines Ökosystem im und am Schichtbeet zu erreichen mitsamt natürlichen Fressfeinden.
Der Vorteil der zerkleinerten Palette ist auch, dass sie in absehbarer Zeit erstelllt ist. Dies ist vor allem für einen knapp 3jährigen, wie Klein-h wichtig. So kann er mitmachen und die Baufortschritte richtig miterleben!

Das fertige Insektenhotel 
Noch sieht alles etwas eintönig aus. Doch wenn unser Beet und das Feld des Bauern dahinter grünt, siehts auch schon anders aus!✌😉
An die Arbeit! Die meisten Füll- und Baumaterialien kann man in der Natur finden. Und so soll es auch sein!
Jeder kann mithelfen. 
Wichtig ist, alle Kanten gut zu schleifen, damit sich die Tiere nicht verletzen (Flügel etc.)
Zum Schluss wird der noch ein Pfahl angebracht, um das Insektenhotel ins Beet zu hämmern.
Stolz wird es augestellt!

Wir halten euch über den Erfolg underes Gartenprojekts auf dem Laufenden. 

Mit diesem Post möchten wir auch bei www.naturkinder.com ---> we love green stuff ✌🌻mitmachen! 




https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://traunstein.bund-naturschutz.de/fileadmin/kreisgruppen/traunstein/download/Bauanleitung-Insektenhotel.pdf&ved=2ahUKEwjWj_-ElaPbAhXMy6QKHZk2BMk4ChAWMAR6BAgDEAE&usg=AOvVaw0jev_MO_q7k_vNahQm8LER

Donnerstag, 4. Mai 2017

Mit Kindern die Natur erleben

Heute möchte ich darüber schreiben, wie wichtig es ist, bereits Kleinkindern die Natur in all ihren Facetten näher zu bringen. Dazu gehört auch, dass man an regnerischen Tagen nach draussen geht. Klein-hs Lieblingsort beispielsweise ist der nahegelegene Fluss mit seinen Ufern. Dort liebt er es, Steine zu "plemmen" (in das Wasser zu werfen).
Was aber tun wenn es regnet? Eigentlich nichts anderes, als an einem nicht-regnerischen Tag! Ausser, dass ihr euch und vor allem eure Kleinsten gute Regenbekleidung anzieht und dann einfach loszieht!

"Lass regnen, wenn es regnen will, dem Wetter seinen Lauf; 
denn wenn es nicht mehr regnen will, so hört's von selber auf!"
J.W.Goethe 

Regentage und Kleinkinder
Wenn ihr kleine Kinder wie Klein-h habt, die noch nicht 2 Jahre alt sind oder um diesen Dreh rum, dann ist Steine werfen hoch im Trend. Auch Tiere beobachten oder Tierstimmen nachzuahmen sind in diesem Alter sehr spannend. Vor allem sind an regnerischen Tagen andere Tiere aktiv als an Tagen, an denen es es nicht regnet. Aktivitäten wie in Pfützen springen,  auf Baumstümpfe klettern oder Stecken und sonstige Naturalien sammeln und darüber sprechen sind ganz toll für die Kinder und fördern die Sprachentwicklung sowie die Motorik der Kleinen.

Regentage und Vorschul- und Schulkinder
Habt ihr bereits grössere Kinder, dann lasst sie die Umgebung, in der ihr seid, erkunden. Lasst sie klettern, mit Wasser spielen, Blumensträusse binden etc. Wenn sie das Gespräch mit euch suchen, geht auf die Fragen ein. Es werden spannende Gespräche entstehen. Ansonsten fragt eure Kinder
-wie riecht die Natur, wenn es regnet im Gegensatz, wenn es trocken ist?
-welche Tiere kannst du sehen, wenn es regnet/welche nicht?
-wie fühlen sich Steine an, wenn sie nass sind?
Lasst eure Kinder mit allen Sinnen die Natur bei Regen erfahren!

Wenn wir nach einem Regentagausflug nach Hause kommen, sind wir um einen Haufen Erfahrungen reicher. Da wir gut gekleidet draussen waren, sind jeweils nur unsere Hände (wir tragen keine Handschuhe. Wir brauchen die Hände zum Tasten und Erleben...) und Nasen kalt. Dann gönnen wir uns ein warmes Bad oder eine ruhige Zeit unter der Kuscheldecke mit warmen Kakao und quasseln über das Erlebte. Kinder benötigen so einen oder einen ähnlichen Abschluss, um all die Eindrücke ordnen und verarbeiten zu können.

Was macht ihr an Regentagen? Mama H

Mama-Ente mit 9 Jungen bei der Futtersuche. Die Aufnahme entstand kurz bevor es zu regnen anfing.
Wie fühlt sich nasses Moos an? Wie riecht es? Wie fühlt sich die Rinde an, wenn es regnet? Warum wächst auf diesem Baumstumpf wieder etwas...?
"Wenn es regnet, kommen die verschiedenen Farben der Steine besser zur Geltung!" 
Diese Feststellung hat Mümmi H gemacht und einige Exemplare am Flussufer gesammelt und daheim zusammengestellt.

Donnerstag, 29. September 2016

Futter-Windspiel

Waldart und Herbstinspirationen

Herbstzeit - Wind- und Farbenspielzeit. Um die Herbstfarben in einem Windspiel einzufangen, spazierten Mümmi H, Klein-h und ich los, nahmen Hanfschnur sowie ein Sackmesser und Proviant von Zuhause mit.
Im Wald und entlang der Aare sammelten wir lauter Naturschätze ein: Ästchen, Eicheln, bunte Blätter und Bucheggenhülsen.
An einem ruhigen Ort genossen wir die Aussicht und unsere Stärkung. Mümmi H entschied sich dabei, den Vögeln bei uns im Garten ein Futter-Windspiel zu gestalten. So könne sie sie auch immer beobachten.

Futter-Windspiel

- Ast
- bunte Blätter
- kurze Zweige
- Nüsse, Eicheln, Beeren etc.
- Hanfschnur
- Sackmesser

Bunte Blätter um den Ast wickeln und mithilfe der Hanfschnur fixieren.
Die kurzen Zweige an einer Seite spitzen. Sie dienen später dazu, um Futter aufzuspiessen. An der anderen Seite eine Schnur binden.
Nüsse, Eicheln, Beeren an Schnüre binden.
Die Zweige und die dekorierten Schnüre an den Ast binden. Am Schluss noch eine längere Schnur vom einen Astende zum anderen binden. Diese dient zur Aufhängung.
An die gespitzten Zweige können nun selbstgemachte Meisenbällchen, Beeren, Apfelstücken oder dergleichen gehängt werden. Der Vogelbeobachtung ist nichts mehr im Weg!

Viel Spass beim Nachmachen!

Mama H