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Dienstag, 27. Juni 2017

Ragù napolitano

Im heutigen Post möchte ich euch so was, wie ein "Familiengeheimnis" verraten. Ich mache es bewusst, da es in unserer schnelllebigen Zeit immer weniger Zeit für slow-food und Traditionen gibt. Deshalb teile ich hier mit euch dieses einfache aber umso leckere Rezept, um etwas für den Erhalt der Tradition beizutragen.

Ragù napolitano

-700g Schweinsvoressen/-gulasch, geschnitten in Stücke à 4x5cm
-1 Paar „Schweinefleisch Rippen“ oder Salsicca
-1 Zwiebel
-6 EL Öl
-1 Glas Rotwein
-3 Liter Tomatensauce
-140g Tomatenkonzentrat
-Petersilie, glatt
-Basilikum

1
Die Zwiebel fein hacken und im Öl glasig dünsten. Nach ein paar Minuten das Fleisch zugeben und warten bis es braun ist. Darauf achten, dass jedoch die Zwiebel nicht braun wird! Also das Fleisch oft wenden! Mit dem Wein ablöschen und weitergaren, bis dieser verdampft ist.

2
Tomatenmark hinzufügen „ziehen“ lassen. Danach die Tomatensauce und Basilikum beifügen, Hitze auf ein Minimum reduzieren und das Ragù für mindestens 6 Stunden bei leicht geöffnetem Topf (Holzlöffel zwischen Topf und Deckel) langsam kochen. Die Sauce öfters mal umrühren.

3
Die Sauce ist fertig, wenn sie am Ende leicht eingedickt und das Fett auf der Oberfläche aufgetaucht ist und sie eine intensive, dunkelrote Farbe hat.

Mit Salz, Pfeffer und geschnittener Petersilie abschmecken- fertig!

》》Die Sauce geben wir zur Pasta und das Fleisch in einem weiteren Gang mit Brot, Salat und/oder Gemüse.《《

🍝🍝🍝🍝🍝🍝🍝🍝🍝

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Kürbis-Gratin ohne Form

Vor einiger Zeit war ich bei einer lieben Familien eingeladen. Dort gab es diesen leckeren Kürbis-Gratin. Das witzige daran ist, dass man keine Backform benötigt, da der Kürbis selbst die Form ist! Keine angebrannte Essensreste also, kein Abwasch, da man den Kürbis samt Schale einfach mitisst! Und das Ganze schmeckte auch noch soooo unglaublich lecker....mmh...
Leider wollte man mir das Rezept nicht verraten, also hab ich es versucht nach zukochen. Ehrlich gesagt: Es schmeckt sogar noch en Ticken besser...!

Kürbis-Gratin ohne Form

-1 Hokkaido Kürbis
-1 Stange Lauch
-500g Hackfleisch
-2 Tomaten, gehäutet und gewürfelt
-2 EL Tomatenmark
-125g Ricotta
-3 EL Milch
-1dl Weisswein
-2 Knoblauchzehen
-Olivenöl
-Salz
-Pfeffer
-Kümmel, gemahlen
-2 EL Majoran
-Parmesan, gerieben

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

1
Den Lauch in Ringe schneiden, die Tomaten häuten und würfeln sowie den Knoblauch fein hacken.

2
Den Deckel vom Kürbis abtrennen, Kerne und Fruchtfleisch mit einem Löffel ausschaben. Die Hälfte des Fruchtfleischs aufbewahren und würfeln.

3
Die Innenwände des Kürbis' einritzen, mit Olivenöl einreiben und mit etwas Kümmel bestreuen. Den Kürbisdeckel wieder aufsetzen und den Kürbis für 15 Minuten in den vorgeheizten Ofen stellen.

4
Öl in einer Pfanne erhitzen und das Hackfleisch anbraten. Mit dem Weisswein ablöschen. Nun die Lauchringe, Tomaten und die Kürbiswürfel hinzufügen und kurz mit anbraten.

5
Ricotta mit der Milch glattrühren, Tomatenmark und Knoblauch einrühren, mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen. Die Masse unter das Hackfleisch geben.

7
Die Hackfleischmasse in den Kürbis füllen und mit Käse bestreuen.
Den Deckel aufsetzen und den Kürbis für ca. 30 Minuten (oder bis der Kürbis butterweich ist) im Ofen backen.

Dazu passt Büffelmozzarella, Blattsalat, Reis oder Brot.

Guten Appetit wünscht
Mama H