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Montag, 19. Februar 2018

Kneten mit Kleinkindern (inkl. Rezept)

Klein-h hat bereits geknetet, da war er einige Monate alt. Sobald er nämlich sitzen konnte, knetete er jeden Keks-, Kuchen- sowie Pizzateig mit, den ich in meiner Küche herstellte. Warum?  Weil es ihm Spass machte und noch immer macht und ich überzeugt bin, dass das Spielen mit Knete/Teig die Feinmotorik und die Wahrnehmung der Kinder schult.
Mittlerweile ist Klein-h 2 1/2 Jahre alt und er besitzt auch die bekannten gelben Töpfchen mit der duftenden bunten Spielknete darin. Diese stehen für ihn immer griffbereit; und er nimmt sie auch oft und gerne, da er viele Ideen im Kopf hat, die er "auskneten" möchte. Aktuell ist es oft ein grosser Ball oder eine kleine Schnecke. Das schöne daran: Er benötigt keine zusätzlichen Hilfsmittel um seiner Fantasie freien Lauf zu lassen.

Auch bemerkt er in letzter Zeit, dass die Knete anfangs härter und kälter ist, als beim längerem Bespielen. Dann ist die Textur weicher und wärmer. Ausser der Sensorik werden aber auch durch Drücken, Zerteilen, Ziehen und Modellieren seine motorischen Fähigkeiten geschult. Und das beste daran ist: Alles, was ihm gefällt, ist auch "richtig". Das Kneten kennt dabei wenige Begrenzungen. Dies fördert seine Kreativität ebenso wie seine Fantasie- und dies ist ansteckend! 😉Ausserdem wird auch seine Wahrnehmung mitgeschult. Denn trotz aller Fantasie macht sich Klein-h doch so seine Gedanken, wie die zu gestalteten Dinge in der Realität aussehen. Und wehe ich knete den Ball ist zu "unrund"... oder der Katze fehlt der Schwanz...!
Klein-h und ich kommen so auch immer zu den witzigsten und spannendsten Gesprächen. Als Bezugsperson ist man so immer auf dem neusten Stand, was in der kleinen-grossen Welt so abgeht. Gleichzeitig fördert es aber auch auf spielerische Weise den Wortschatz und die Bindung zueinander.

Klein-h und ich haben heute Vormittag mit der obengenannten vorgefertigten Knete sowie mit einer selbstgemachten Knete rumgealbert und designt. Das Bild haben wir für eine Person geknete, die derzeit im Krankenhaus liegt. Wir wollen ihr und allen, die einen Kleks Farbe im Leben brauchen, Mut machen!

-400g Weizenmehl
-200g Salz
-1/2L Wasser, kochend
-2 EL Öl
-Lebensmittelfarbe

1
Alles bis und mit Öl miteinander in einer Schüssel vermengen.

2
Mit Lebensmittelfarbe einfärben. Richtig gut durchmixen bis ein knetbarer Teig entsteht.

3
Gut verschlossen einige Wochen haltbar.

Welche Knete mögt ihr am liebsten? Welche eure Kinder? Habt ihr ein tolles Rezept, das ihr teilen mögt?
Lg Mama H 

Dienstag, 19. Dezember 2017

erstes Rechnen

Klein-h interessiert derweilen sehr für Zahlen. Jede Ziffer und zweistellig Zahl möchte er von uns erklärt bekommen. Und das mit 2 Jahren...! Aber auch das durchzählen von Gegenständen liegt bei ihm momentan hoch im Trend.
Kürzlich erhielten meine 4 Kinder von einer lieben Freundin einen Sack voll Mini Smarties und Klein-h entdeckte die Naschereien. Logisch möchte er nun ab und an von ihnen essen- wie vor ein oaar Tagen, als wir am Malen waren.
Wusch-hatte er sich ein Päckchen Smarties aus dem Schrank "geklaut", die Schokolinsen fein säuberlich nach Farben sortiert und mir erzählt, welches nun welche Farbe sei. Auch hat er die Sorten begonnen durchzuzählen (bis jeweils 5, weiter kann er noch nicht zählen), aber dann vermischelten sich die Smarties wieder... 😉
Weil ihm das wirklich Spass macht, haben wir auf unser begonnenes Tannenbaum-Bild kurzerhand 10 Kugeln gemalt. Nun hat Klein-h jeweils die Smarties von einer Farbe auf die "Kugeln" verteilt und durchgezählt.
Danach haben wir die Smarties auf ein Blatt gegeben, sie mit der entsprechenden Farbe eingekreist und die Zahl/Ziffer dazugeschrieben.
Wichtig dabei ist, dass das Kind nicht zurechtgewiesen wird, sondern, dass ihr gemeinsam Spass "beim Schmücken" des Baumes habt! Auch das Naschen der Schokolinsen sollte nicht als Belohnung bei "richtig-Zählen" erfolgen, sondern halt einfach so, um des Spasseswillen und der Mühe, die sich das Kind gegeben hat!

Vorteile, die durch dieses Spiel entstehen

- Gespräche über Farben
- Anzahl Farben sind immer anders
- Mengenlehre
- Feinmotorik
- gemeinsam ein Bild malen
- gemeinsam spielen
- kostengünstig
- Zählen und Zahlenlehre
- Spiel kann später auch ausgeweitert werden. Bsp.: Du hast 5 rote Linsen. Ich esse 2. Wieviele sind es noch?

Ab und zu Naschen in Massen ist für mich ok.
Nur: Wenns so weitergeht mit seinem Zahlenunteresse, spielen wir das Spiel wohl mit Weintrauben, Rosinen und Nüssen....!

Mittwoch, 30. November 2016

Lernen: Backen mit Holz

Bei uns ist es über Nacht richtig frostig geworden. Mirgens war der Boden dann gefroren. Klein-h war letztes Jahr noch zu klein, um auf einer gerorenen Wiese zu gehen. Daher war es für ihn eine richtige Herausforderung und zugleich ein Riesenspass- auch wenn er ein paar Stürze hinlegte.
Trotzdem schafften wir es ins Dorf. Dort angekommen, endeckte ich ein tolles Holzspielzeug von Tchibo: ein Holz-Backset aus FSC-zertifiziertem Holz zum Backenspielen mit Keks-Dekorationen mit Klett zum untereinander austauschen.

Gesehen, gekauft. Da Klein-h auf Weihnachten von seinem Paten eine Holzküche erhält, ist das eine tolle Ergänzung. Und ausserdem werden wir im  Minimum einen ganzen Backtag im Dezember haben, da kann Klein-h sich zusätzlich mit diesem Holzpuzzle beschäftigen...!

Zuhause angekommen haben wir zwei unsere Einkäufe verstaut, eine Backapfelkerze angezündet und das Set betrachtet. Die Verpackung ist gut durchdacht: Wer sich ein erstes Bild über das Holzspielzeug machen möchte, kann in der Front einen Klappdeckel öffnen und die 14 Teile betrachten. Toll wäre, wenn die ganze Verpackung aus recyclibarem Material wäre...
Dann haben wir uns fröhlich ans Werk gemacht und das Backset ausgepackt.
Zum Vorschein kamen ein Backblech, Teig mit 5 Keksen und 5 abnehmbaren und austauschbaren Dekorationen, ein Teigroller und ein Teigspachtel. Die ideale Backerstausrüstung!
Wir haben die Deko von den Plätzchen gelöst, den Teig vom Blech genommen und mit der Teigrolle über den Teig gerollt. Oder es zumindest versucht- leider rollt sie nicht wirklich gut. Danach hat Klein-h die Plätzchen dekoriert und quasi ausgestochen. Somit mussten sie auch aufs Backblech und in den Ofen (Fusstritt seines Kinderstuhls 😊). Ich habe ihm unsere Eieruhr auf 1 Minute gestellt, was Klein-h als einen Riesenspass empfand! Tick-tick-tick-tack-brrrring! Die Plätzchen waren fertig und durften aus dem Ofen. Mit Hilfe des Spachtels nahmen wir die 'heissen' Kekse vom Blech und ,assen' sie. Danach ordnete Klein-h sie wieder in die richtigen Teigfreiräume ein.

Fazit
Ein tolles Holzspiel, welches verschiedene Verwendungsmöglichkeiten findet. Zum einen bringt es den Kindern spielerisch den Backablauf näher, ohne sie zu überfordern, da es sich mit 5 Spielteilen um eine überschauliche Stückzahl handelt. Zum anderen schult es die Feinmotorik, da das Kind die verschiedenen Formen ordnen kann, mit der Spachtel Teile herum bewegen kann und mit der Teigrolle gezielte Bewegungen ausführen soll. Letzteres ist leider durch eine mindere Fabrikation nicht möglich, was das Spiel und die Schulung mit solch einem Haushaltsgerät schon beeinflusst. Auch die mit Klettverschluss versehenen Dekorationen dienen der Feinmotorik und unterstützen die Kreativität des Kindes.
Leider ist nicht die ganze Verpackung recyclierbar, auch wenn tchibo beim Spielzeug selbst mit '...dem Wald zuliebe' wirbt.
Empfohlen ab 3 Jahren; 19.95 Cf

Mama H