Posts mit dem Label Kleinkinder werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kleinkinder werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 6. Juni 2018

Buchstabenspiel für Kleinkinder

Momentan sind beim bald 3jährigen Klein-h die Zahlen abgeschrieben und die Buchstaben wieder hoch im Kurs! Das ABC singt er beinahe fehlerfrei und als Grossbuchstaben erkennt er diese auch alle. Nun will er damit aber auch etwas anfangen. Weshalb er auch immer ganz wild darauf ist, mir mein Scrabble-Spiel aus dem Schrank zu stibitzen..!😉
Ehrlich gesagt, war ich im ersten Moment etwas überfordert, als er mit seinen grossen Augen, dem Spiel und der Bitte, er wolle dies jetzt mit mir spielen, vor mir stand... Wie soll ich mit ihm scrabblen?!
Nach dem Aufbau ging aber alles von alleine!

Klein-h legte ein "N" und meinte:"Nnn...wie Nase."
Erstaunt legte ich meines dazu und sagte:" Nnn, wie Nuss."
Danach füllten wir unsere Schieber wieder auf.
Beim "E" stellte er auf einmal fest, dass er mehrere hatte und zählte 3, die er ablegte (also doch noch was mit Zahlen..!😉). Ich tat es ihm gleich und legte meine E's dazu und erklärte:"Eee, wie Eva."

Da die Phonetik (Aussprache) der mechanischte Teil beim Lesenlernen ist, ist er auch der schwierigste. Wir handhaben es so, dass wir die Buchstaben, nicht wie beim ABC benennen, sondern deren Aussprache nennen!
  • Wenn wir also über Buchstaben reden, dann machen wir lautmalerisch den Ton nach, den die Buchstaben im Wort haben: „B“, wie Banane. „F“, wie Fuchs. (nicht "Be" oder "Eff" sprechen sondern nur "B" und "F").
  • Klein-h bekundet aktuell noch Mühe bei "O"  und "U". So kommt es vor, dass er ein "U" legt  und sagt: "o, wie Oma"...😉

Montag, 19. Februar 2018

Kneten mit Kleinkindern (inkl. Rezept)

Klein-h hat bereits geknetet, da war er einige Monate alt. Sobald er nämlich sitzen konnte, knetete er jeden Keks-, Kuchen- sowie Pizzateig mit, den ich in meiner Küche herstellte. Warum?  Weil es ihm Spass machte und noch immer macht und ich überzeugt bin, dass das Spielen mit Knete/Teig die Feinmotorik und die Wahrnehmung der Kinder schult.
Mittlerweile ist Klein-h 2 1/2 Jahre alt und er besitzt auch die bekannten gelben Töpfchen mit der duftenden bunten Spielknete darin. Diese stehen für ihn immer griffbereit; und er nimmt sie auch oft und gerne, da er viele Ideen im Kopf hat, die er "auskneten" möchte. Aktuell ist es oft ein grosser Ball oder eine kleine Schnecke. Das schöne daran: Er benötigt keine zusätzlichen Hilfsmittel um seiner Fantasie freien Lauf zu lassen.

Auch bemerkt er in letzter Zeit, dass die Knete anfangs härter und kälter ist, als beim längerem Bespielen. Dann ist die Textur weicher und wärmer. Ausser der Sensorik werden aber auch durch Drücken, Zerteilen, Ziehen und Modellieren seine motorischen Fähigkeiten geschult. Und das beste daran ist: Alles, was ihm gefällt, ist auch "richtig". Das Kneten kennt dabei wenige Begrenzungen. Dies fördert seine Kreativität ebenso wie seine Fantasie- und dies ist ansteckend! 😉Ausserdem wird auch seine Wahrnehmung mitgeschult. Denn trotz aller Fantasie macht sich Klein-h doch so seine Gedanken, wie die zu gestalteten Dinge in der Realität aussehen. Und wehe ich knete den Ball ist zu "unrund"... oder der Katze fehlt der Schwanz...!
Klein-h und ich kommen so auch immer zu den witzigsten und spannendsten Gesprächen. Als Bezugsperson ist man so immer auf dem neusten Stand, was in der kleinen-grossen Welt so abgeht. Gleichzeitig fördert es aber auch auf spielerische Weise den Wortschatz und die Bindung zueinander.

Klein-h und ich haben heute Vormittag mit der obengenannten vorgefertigten Knete sowie mit einer selbstgemachten Knete rumgealbert und designt. Das Bild haben wir für eine Person geknete, die derzeit im Krankenhaus liegt. Wir wollen ihr und allen, die einen Kleks Farbe im Leben brauchen, Mut machen!

-400g Weizenmehl
-200g Salz
-1/2L Wasser, kochend
-2 EL Öl
-Lebensmittelfarbe

1
Alles bis und mit Öl miteinander in einer Schüssel vermengen.

2
Mit Lebensmittelfarbe einfärben. Richtig gut durchmixen bis ein knetbarer Teig entsteht.

3
Gut verschlossen einige Wochen haltbar.

Welche Knete mögt ihr am liebsten? Welche eure Kinder? Habt ihr ein tolles Rezept, das ihr teilen mögt?
Lg Mama H 

Dienstag, 19. Dezember 2017

erstes Rechnen

Klein-h interessiert derweilen sehr für Zahlen. Jede Ziffer und zweistellig Zahl möchte er von uns erklärt bekommen. Und das mit 2 Jahren...! Aber auch das durchzählen von Gegenständen liegt bei ihm momentan hoch im Trend.
Kürzlich erhielten meine 4 Kinder von einer lieben Freundin einen Sack voll Mini Smarties und Klein-h entdeckte die Naschereien. Logisch möchte er nun ab und an von ihnen essen- wie vor ein oaar Tagen, als wir am Malen waren.
Wusch-hatte er sich ein Päckchen Smarties aus dem Schrank "geklaut", die Schokolinsen fein säuberlich nach Farben sortiert und mir erzählt, welches nun welche Farbe sei. Auch hat er die Sorten begonnen durchzuzählen (bis jeweils 5, weiter kann er noch nicht zählen), aber dann vermischelten sich die Smarties wieder... 😉
Weil ihm das wirklich Spass macht, haben wir auf unser begonnenes Tannenbaum-Bild kurzerhand 10 Kugeln gemalt. Nun hat Klein-h jeweils die Smarties von einer Farbe auf die "Kugeln" verteilt und durchgezählt.
Danach haben wir die Smarties auf ein Blatt gegeben, sie mit der entsprechenden Farbe eingekreist und die Zahl/Ziffer dazugeschrieben.
Wichtig dabei ist, dass das Kind nicht zurechtgewiesen wird, sondern, dass ihr gemeinsam Spass "beim Schmücken" des Baumes habt! Auch das Naschen der Schokolinsen sollte nicht als Belohnung bei "richtig-Zählen" erfolgen, sondern halt einfach so, um des Spasseswillen und der Mühe, die sich das Kind gegeben hat!

Vorteile, die durch dieses Spiel entstehen

- Gespräche über Farben
- Anzahl Farben sind immer anders
- Mengenlehre
- Feinmotorik
- gemeinsam ein Bild malen
- gemeinsam spielen
- kostengünstig
- Zählen und Zahlenlehre
- Spiel kann später auch ausgeweitert werden. Bsp.: Du hast 5 rote Linsen. Ich esse 2. Wieviele sind es noch?

Ab und zu Naschen in Massen ist für mich ok.
Nur: Wenns so weitergeht mit seinem Zahlenunteresse, spielen wir das Spiel wohl mit Weintrauben, Rosinen und Nüssen....!

Mittwoch, 11. Januar 2017

Life hacks: Wäschekorb in der Badewanne

Ich bin ja bekanntlich ein Fan davon, meine Kinder darin zu stärken, was sie erreichen wollen. Klein-H beispielsweise badet und planscht für sein Leben gerne und ausgiebig. Allerdings ist er mit seinen 17 Monaten zu gross für eine Babywanne und noch zu klein für die 'normale' Badewanne. In dieser schwimmt ihm nämlich sein ganzes Badezeug, vom Waschtuch, über seine heissgeliebten Badeperlen bis hin zum Spielzeug, immer alles davon! Und er möchte natürlich hinterher, was nicht ganz ungefährlich ist...
Damit Klein-h sich also in Ruhe waschen sowie auch planschen und spielen kann, haben wir ihm kurzerhand einen grossen Wäschekorb mit Löchern in die Wanne mitreingestellt. So ist jedes Schäufelchen und jeder Waschlappen für das Kleinkind stets erreichbar; auch für kurze Arme.
Achtung: Natürlich dürft ihr euer Kind trotz Wäschekorb nicht eine Sekunde lang unbeaufsichtigt planschen lassen! Auch ist diese Methode erst für Kinder geeignet, die sicher aufrecht sitzen können.
Da ich nicht Fan von Anti-Rutschmatten bin und Klein-H mit dieser Variante viele Badetätigkeiten selbstständig ausführt, bin ich wirklich begeistert, was ein einfacher Wäschekorb bewirken kann.
Mama H

Montag, 9. Januar 2017

Lernen: Kleinkindern Vertrauen schenken - sich selbst vertrauen

Wieder einmal möchte ich davon berichten, mit welchen einfachen Mitteln wir einen Alltag für unsere Kinder schaffen können, der ihnen Freude bereitet und ihre Selbstständigkeit und somit auch ihre Selbsttätigkeit fördert.
Berücksicht dabei muss lediglich werden, dass Kinder am besten in ihrem eigenen Rhythmus und in ihrer eigenen Art lernen. Kann man also Kinder dazu ermutigen, das Lerntempo, das Thema und die benötigten Wiederholung für das Gelernte/Geübte selbstständig zu steuern, ist der Effekt am ergiebigsten. Besonders dann, wenn alle Sinne des Kindes mit in den Lernprozess miteinbezogen werden!
Sind diese Faktoren gegeben, können sich auch bereits jüngere Kinder wie Klein-H (17 Monate) übere eine längere Zeit konzentrieren und sich einer Sache hingeben.

Dies bedtätigte mir heute wieder eine tolle Begebenheit mit ihm, während der Küchenarbeit:

- freie Wahl der Arbeit: Klein-h entschied von sich aus, dass er mir helfen will, Karotten zu waschen. Ich stellte ihm eine Auflaufform mit Wasser zur Verfügung und 3 Karotten (später wusch er sie auch im geschälten Zustand). Er wusch die Karotten immer und immer wieder und die 'Arbeit' schien ihn sichtlich zu befriedigen. Ab und zu trank er vom Wasser. Wenn die Arbeitsfläche nass wurde, wollte er sie jeweils sofort trocken wischen.
-relative Zeitfreiheit: Klein-h durfte die Karotten ohne Zeitdruck waschen. Zwischendurch pausierte er von dieser eigentlichen Arbeit, um sie erneut aufzunehmen. Die länge der Arbeitsintervalle bestimmte er ebenfalls selbst.
-vorbereitete Umgebung: Da sich die Entwicklung eines Kindes nach einem inneren Bauplan, der nicht gestört werden soll, vollzieht und das Kind verschiedenen Entwicklungsphasen durchläuft, ist eine angepasste Umgebung enorm wichtig für das Kind. Hier kann es sich zurechtfinden und die benötigte Ruhe und Konzentration finden, um zu lernen selbstständig und selbsttätig durchs Leben zu gehen.

Mama H

Montag, 19. Dezember 2016

Basteln: Weihnachtsbaum für Kleinkinder

Bei uns weihnachtet es immer mehr! Die grossen H-Kinder zählen die Tage bis Heiligabend. Damit Klein-h auch in Weihnachtsstimmung kommt, habe ich ihm letzte Woche eine Filztanne aus dunkelgrünem und braunem Filz genäht und passend dazu bunte Christbaumkugeln und einen Stern. Letzteren habe ich mit einem Glöckchen versehen. Alles hat also eine verschiedene Textur und sieht auch verschieden aus. Somit wird das Auge, das Ohr, wie auch die Haut beim Spielen angeregt.
Auf die Christtanne habe ich kleine Klettstreifen genäht und auf den Stern wie auch auf die Kugeln hab ich das Gegenstück des Klettverschlusses mit Heissleim befestigt (wer nicht gerne näht, macht dies bei der Tanne auch). So kann Klein-h die Kugeln und den Stern beliebig oft wechseln und die Tanne immer wieder neu dekorieren!
Wichtig ist, dass man die 'weiche' Seite des Kletts immer am Baum und die feste Seite immer an den Verzierungen hat (oder umgekehrt)! Ansonsten ist das Auswechseln der Verzierungen nicht möglich.
Folgende Materialien habe ich für Klein-h's Christbaum benötigt:

Material

-Filz, 4mm dick, vers. Farben
-Pappkarton zum Aufziehen der Filztanne
-Bänder, zum Verzieren
-Glöckchen, zum Verzieren
-Heissleim, Nähmaschine, Schere
-Unterlagsscheiben, Schrauben, zum befestigen

Mama H

Diese und weiter tolle Bastelideen findet ihr auf: www.naturkinder.com/grünzeug

Montag, 5. Dezember 2016

Kreativ: Weihnachtsgeschenk für die Taufpaten

Im heutigen Post möchten Klein-h und ich euch zeigen, was man mit Kleinkinder für die Taufpaten zu Weihnachten basteln kann. Vielleicht inspiriert es euch ja zu einer ähnlichen Bastelei!
Ich habe mich dazu entschieden, mit ihm Handabdrücke zu gestalten. Und diese einfarbig. Diese Entscheidung war bewusst, da wir dies zum 1. Mal bewusst mit ihm gemacht haben. Bei einem Fussabdruck kann er die Abfolge nicht wirklich mitverfolgen- was schade wäre und unter Umständen keine wertvolle Erfahrubg für Klein-h. Die Universion des Abruckes habe ich gewählt, da seine Aufmerksamkeitsspanne mit 16 Monaten noch eher gering ist. Und es soll ihm ja auch Spass machen!!
Deshalb haben wir Hand-Christbäume für die liebe Verwandtschaft gewählt.

Material für 1 gerahmtes Bild

-weisses Papier
-grüne Farbe, z.B. Måla von Ikea
-rote Farbe, z.B. Måla von Ikea
-silberne Farbe, z.B. Måla von Ikea
-brauner Edding
-goldener Edding
-Glitzerpapier
-Pinsel, Schere und Leimstift
-Rahmen, z.B. Nyttja von Ikea

1
Handfläche des Kindes mit grüner Farbe einpinseln und auf das weisse Papier drücken. Trocknen lassen.

2
Mit silberner Farbe Fingerabdrücke auf die 'grüne Tanne' drücken lassen. Dasselbe mit roter Farbe und Wattestäbchen machen lassen. Trocknen lassen. Mit braunem Edding einen Stamm malen. Mit goldenem Edding die roten Kügelchen miteinander verbinden. Ausschneiden.

3
Mit Hand oder PC einen Spruch oder wofür man dankbar ist auf Rahmengrösse aufschreiben. Rundherum 5mm zugeben und ausschneiden.

4
Die Tanne auf das Bild kleben. Spitze verzieren. Das Bild in den Rahmen einpassen.

Dies ist wirklich eine tolle Weihnachtsbastelei, da es das Kleinkind durch die Pausen nicht überfordert. Für die Beschenkten ist es eine tolle Erinnerung durch die Hand- und Fingerabdrücke! Mama H

Freitag, 14. Oktober 2016

Malen mit Kleinkinder- Einsatz für Wattestäbchen und Wasserfarben

Heute haben wir den Nachmittag ganz den Wasserfarben gewidmet.
Da Klein-h momentan gerne alles tupft, dachte ich mir, dass wir Herbstbilder im Tupfenstil erstellen.
Dafür benötigt es für Kleinkinder im Alter von rund 14 Monaten Geschick und auch eine Portion Ausdauer... und trotzdem macht es Spass! Ausserdem kann das Kind beobachten, was passiert, wenn es zwei oder mehrere Farben miteinander 'vertupft'.

Das braucht ihr dafür:

-eine Vorlage, selbst gemalt (wasserfester Filzer) oder ausgedruckt
-Wattestäbchen
-Gummibänder
-Wasserfarben
-Schale mit Wasser

1
Nehmt einige Wattestäbchen und befestigt sie satt mit einem Gummiband. Achtet darauf, dass alle gleich lang sind, damit sie beim Tupfen auch das Papier berühren.
Achtung: Nehmt genügend Wattestäbchen, damit das Kleinkind sich die Stäbchen nicht in die Ohren oder in die Nase stecken kann!

2
Befeuchte die Wattestäbchen gemeinsam mit dem Kind und färbe sie mit der Wasserfarbe ein.

3
Lasse das Kind frei auf das Bild tupfen. Es wird gespannt beobachten, welche Auswirkungen sein Handeln hat.

Auf dieselbe Weise lassen sich auch andere Bilder erzeugen, indem mit wasserfestem Filzschreiber Blumenstängel oder Baumstämme aufmalt und das Kind darübertupfen lässt. Lasst eurer Fantasie freie Bahn!

Bunte Grüsse, Mama H