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Donnerstag, 5. Juli 2018

Upcycling: Samentüten basteln

In diesem Post möchte ich euch zeigen, wie einfach es ist, die Samen von Mohn, Basilikum, Schnittlauch und Co. aus dem eigenen Garten für das nächste Jahr abzupacken, ohne grossen Ausgaben zu haben.

Alles was ihr ausser den bereits gewonnenen Samen benötigt, ist

-Vorlage für kleine Tütchen (findet ihr im www oder ihr schustert euch selbst eine... so wie ich!)
-Leimstift/Bastelkleber
-Finliner
-Schere
-alte Seite aus einem Magazin (habe meine mit Edding und Posca bemalt---> instagram/5hugs), altes Geschenkpapier etc.

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Mithilfe des Finliner und der Vorlage die gewünschte Form auf die Rückseite des Upcycling-Papiers übertragen. Ausschneiden. Alle Teile falzen.

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Kleber an die Klebstellen geben und zu einem Tütchen formen. Trocknen lassen.

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Anschreiben und die besagten Samen einfüllen.

Diese Samentüten eignen sich auch prima als kleine Mitbringsel! Mehrere Samen in ein Tütchen gemischt und der beschenkte erfreut sich an einer Blumenwiese, einem Kräuterbeet oder einer Mischsalat-Kultur...
Lasst euer Fantasie freien Lauf! 

Samstag, 17. Juni 2017

Garten; Teil 4

Wie ihr ja wisst, habe ich mich vor einiger Zeit dazu entschieden, unser "Gärtchen" mehr oder weniger der Natur zu überlassen. Somit auch der Zeit ihren Lauf zu lassen.
Das Schöne ist, dass alle Pflanze bis jetzt viel besser gedeihen. Mit ihnen kommen auch viele Schmetterlinge und nützliche Insekten. Schnecken und Läuse habe ich jedoch weniger bis gar nicht. Einhergehend damit, konnte ich bis anhin problemlos meine verschiedenen Arten Minze, aber auch Schnittlauch ernten.
Wie sieht es in euren Gärten aus?

Mama H

Vormittags blüht es gelb in diesem Beet. Nachmittags, in der prallen Sonne, gehen diese Blumen "schlafen" und orange und pink nimmt die Überhand.
Ein Teil meines Bio-Schnittlauchs. Im Hintergrund: Zierwein. Vorne: ein geschenktes Kürbispflänzchen
Rose, Minzen und Erdbeeren in Eintracht
Weintrauben, Minzen und Erdbeeren

Donnerstag, 1. Juni 2017

Wasser- und Matschküche

In unseren Garten ist spontan und kurzerhand eine Wasser-und Matschküche eingezogen.
Weshalb das? Weil ein kühles Bad im Kinderpool schön und gut ist, aber der Funfactor auch schnell wieder vorüber ist.
So eine Kinder-Gartenküche hingegen bringt Abwechslung zum Planschalltag und fördert die Motorik wie auch die Sozialkompetenzen und vor allem die Fabtasie der Kinder.
Meine beiden jüngeren, Mümmi H und Klein-h spielen oft mit den Nachbarskindern Restaurant. Dabei geht es von der Bestellung vom Gast, über die Zubereitung der "Speisen", hin zum Service bis zum Abwasch der Utensilien alles zu und her wie im echten Restaurantbetrieb! Dann gibt es tolle Mittagsmenüs wie: Gräsernudeln, Steinsuppe oder Matschepizza oder Wassertee mit Steinschaum und Kaffee mit Sandzucker! :)
Unsere Wasser-und-Matschküche besteht der Einfachheit halber aus einem kleinen mobilen Küchenwagen, sodass immer ein Plätzchen im Halbschatten gefunden wird, einem Becken mit Sand, zwei Kübeln mit Wasser und mehreren Koch- und Backutensilien. Bei letzteren sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Wasserflaschen, Kochlöffel, Äste, Steine, ausgediente Joghurtbecher, Plastiktassen, Kochtöpfe, Handswirl, leere Shampoo- und Honigflaschen, Strohhalme...
Alles kann zum Kochen (wieder-)verwendet werden. Den Kindern fällt sicher noch 'ne Menge mehr ein, was zur Küche gehören muss/sollte!
Toll ist es auch, wenn ihr für Abwechslung  sorgt und den Kindern statt Sand mal Kies oder Erde zur Verfügung stellt und ihnen so eine Erweiterung der senso-motorischen-Entwicklung ermöglicht!

Unsere ist Outdoor-Kinderküche ist sehr einfach gehalten, erfüllt ihren Zweck jedoch einwandfrei. Ihr könnt das www durchstreifen und euch inspirieren lassen, wie ihr sonst noch Matschküchen erbauen könnt!

Mama H


mobile Wasser-und Matschküche

Pizza mit Geburtstagskerze. Ja, auch Geburtstage wurden schon in der Kinderküche gefeiert!
Viele fleissige Händchen sind am Werk...
In diesem Restaurant wurde schon viel erlebt: Feste gefeiert, Angestellte 'gefeuert' und pensioniert, Gäste bewirtschaftet und und und! Den Kindern fehlt es nicht an Kreativität! :D

Dienstag, 23. Mai 2017

Garten; Teil 3

Dem aufmerksamem Leser ist es sicherlich nicht entgangen, dass es wiedereinmal Zeit ist, mein Minigärtchen fotografisch wiederzugeben. Natürlich hat sich bei den hiesigen Wetterbedingungen viel im Garten getan, denn Wasser und Licht/Wärme sind ideale Wachstumsumstände für den Wildgarten und seine Bewohner!

Aber seht selbst:


Die Erdbeerpflanzen gedeihen so vor sich hin, an ihrem windgeschütztem Ort. Die verschiedenen Minzarten spriessen aus dem Boden; ich kann jeden Tag von ihnen ernten! Erdbeere wie Minzen stammen von vorherigen Jahren. Ausser dem Rückschnitt am Jahresende habe ich nichts getan. Nicht mal in die Wärme habe ich die Beeren gestellt...


Die Rose habe ich mal als Minipflänzchen gekauft und seit Jahren ist sie mein treuer Begleiter. Zu Jahresende erhält sie einen radikalen Rückschnitt. Schaut, sie blüht beteits!
Den Bio-Schnittlauch habe ich dieses Jahr in zwei Teile geteilt. Er hat sich soooo bombastisch vermehrt letztes Jahr! Ich bin gespannt, wie er sich dieses Jahr an seinen zwei verschiedenen Standorten verhält.
Hier, mein "wildes" Hauptbeet.
Beeren, Karotten, Kräuter, Blumen...was entdeckt ihr?


Mama H

Donnerstag, 30. März 2017

Garten, Teil 2

Ach,  bei uns geht's wieder drunter und drüber! So dass ich (leider!) keine Zeit fand, um hier zu bloggen - entschuldigt!
Mögt ihr euch an meinen Artikel "Garten, Teil 1" erinnern? In dem ich euch davon berichtete, wie ich mit meinen Kids und den Nachbarskindern den Garten ungestaltete? Und obwohl es ja erst kurz warm ist, spriesst und gedeiht es aus allen Ecken in unserem kleinen Gärtchen! Wir können bereits unseren heissgeliebten Kräuterquark essen, denn der Bio-Schnittlauch, den wir in zwei Teile geteilt hatten und an verschiedenen Standorten verpflanzt hatten, schiesst prima aus der Erde. Und das, obwohl wir bis anhin noch nie gegossen haben...wir lassen die Natur 'mal machen. Auch beim Steingärtchen blühen die ersten pinken Blümchen und aus den Samen der Verkaufsaktion sind ohne Zutun viele kleine Sprossen geworden.
Doch seht selbst, was sich alles getan hat:

Bio-Schnittlauch, viele kleine Sprossen (Blumen, Gemüse und Kräuter), Johannisbeere und am Gartenzaun: Tulpen und Narzissen schiessen aus dem Beet, welches meine Kinder mit den Nachbarskindern angelegt haben
Letztes Jahr haben meine Kinder je einen Topf Erdbeeren geschenkt bekommen. Diese habe ich lediglich und unwissend Ende Herbst nach je einer Erdbeere und einer Menge vertrockneten Blättern zurückgeschnitten und draussen hängen lassen. Den ganzen Winter...
Jetzt wachsen und gedeihen sie schöner als zuvor. Wir sind alle gespannt, ob's auch etwas zu ernten gibt...!
Diese 5jährige Rose wird jedes Jahr radikal gestutzt und wächst und blüht wunderschön aufs neue! P.S.: sie war einmal ein klitzekleines Topfröschen
Bio-Schnittlauch Teil 2: auch dieser Teil hier an einem windgeschütztem Ort wächst und wächst. Von ihm haben wir schon eine Menge abgeschnitten und gegessen.


Wenn ihr die Chance habt, irgendwo etwas mit euren Kindern zu pflanzen, dann macht es! Meine Kinder sowie die der Nachbarschaft sind ganz begeistert, was sich da tut! Dabei spielt es keine Rolle, wieviel ihr pflanzt:  es kann auch nur eine Feuerbohne sein! 
Es tut sich soviel, wenn man etwas anpflanzt: der Sprössling drückt sich durch die Erde, wächst und wächst Richtung Licht. Hummel und Zitronenfalter gesellen sich dazu. Und wenn alles gut geht, kann man etwas ernten oder sich an der Blütenpracht erfreuen!

Überlegts euch! Mama H

Sonntag, 26. Februar 2017

Garten, Teil 1

Dem aufmerksamen Leser ist sicherlich nicht entgangen, dass wir die ersten warmen Sonnenstrahlen bereits genutzt haben, um unser kleines Vorstadtgärtchen für die Gartensaison vorzubereiten.
Natürlich hätte ich noch einige Wochen warten können, aber es fällt mir jedesmal sooo schwer. Zumal die Pflanzen, ohne mein Zutun von alleine Spriessen und Gedeihen beginnen. Und dies, obwohl ich absolut keinen grünen Daumen habe!
Das einzige was ich mache, ist, dass ich auf chemische Einsatzhilfen verzichte, den Boden im Frühjahr umbuddle und an verschiedenen Stellen mit Sand und Erde anreichere, zu grosse, mächtige Pflanze halbiere ich und im Winter schneide ich  die meisten Pflanzen zurück. Laub lasse ich als Wärmeschutz und als natürlichen Kompost im Beet liegen. Giessen tue ich nur abends und dies nur an wirklich trockenen trockenen Tagen... ihr merkt, ich bin ein wirklich fauler Gärtner, der aus Versuch und Irrtum lernt, aber so immer von den stärksten und gesündesten Pflanzen ernten kann.
In diesem Jahr habe ich mich dafür entschieden, dass in meinem urbanen Gärtchen immer etwas blühen soll oder ich etwas ernten könne (ob es klappt: keine Ahnung!). Vom letzten Jahr hatte ich noch Bauernsamengut aus einer Verkaufsförderung der hiesigen Ladenketten. Ich hatte sie zusammen mit den Stickern schön nach Anzuchtmonat und Aussaat sortiert... Big Baba H hat sie in eine Keksbüchse versorgt. Und somit auch vermischt.
Janu, halb so wild!, dacht ich mir. Ich hab versucht, sie zu sortieren. Sonnenblume, Basilikum und Tomate gingen. Aber aber all die anderen Blumen oder gar die Salate... da war mein persönliches Gartenlatein am Ende. Hier seht ihr übrigens ganz gut, dass ich weder einen linken, noch einen rechten grünen Daumen habe! :-)
Also entschloss ich kurzerhand, ich bereite mein Beet, all die Pflanztöpfe, die über den Winter draussen standen und zurückgeschnittene Pflanzen in sich tragen sowie all die kleinen Pflanzstellen schon einmal vor. Entschlossen-getan! Klein-h buddelte und schaufelte mit seinen 18 Monaten kräftig mit, sodass wir innerhalb eines Vormittags zügig voran kamen. Erstaunlicherweise spriessen in den drei Erdbeertöpfen bereits Erdbeerblätter. Ob das was wird? Keine Ahnung! Die H-Kinder haben letztes Jahr je einen Hänger Erdbeeren geschenkt bekommen. Ich lasse die Natur nun einfach machen und wir werden sehen, welch Früchte dies Erdbeerpflanze tragen wird...
Weniger überraschend ist, dass Klein-h und ich die Triebe von Krokus und Narzisse entdeckten. Jeden Tag schiessen sie mehr in die Höhe. Ob der Osterhase ein Ei dort verstecken wird?
Eine Johannisbeere haben wir zwei "Gartenexperten" auch noch umgepflanzt, in der Hoffnung, dass er mehr Früchte tragen wird, als in den 3 Vorjahren. Mal gucken.
Den riesiegen Salbei haben wir ausgepflanzt, einen Teil der Wurzeln jedoch in der Erde gelassen. Er war mittlerweile einfach zu riesig. Die Äste haben wir abgeschnitten.
Dann war auch schon Mittagszeit und somit Zeit zum Kochen. Es gab Foccacia, ideal, da ich den Teig zwischendurchgut vorbereiten konnte.
In den darauffolgenden zwei Nachmittagen gings heiter weiter im Gärtchen. Mümmi H unzerstütze uns tatkräftig. Sie half mit Müll aufzuräumen, der nicht von uns stammte. Traurig aber wahr. Leider gibt es Nachbarn, die denken, sie können ihre Zigarettenstummel oder ihre PET-Flaschen (teilweise auch gefüllt mit mit Zigarettenstummel) in unseren Garten entsorgen... es ist nicht nur ecklig, sondern auch respektlos und gefährlich! Letzteres vor allem dem anderthalbjährigem Klein-h gegenüber! Aber wir 3 liessen uns nicht beirren und säuberten unseren Garten weiter. Mit der Zeit gesellten sich noch Nachbarsjunge A und D dazu, und schon waren wir ein richtige Gartencrew! Doch was nun kommt, könnt ihr euch ja sicher denken: Die drei grossen wollten nach all dem Buddeln, Harken und Säubern auch Pflanzen säen! Ende Februar...ohne Aufzucht...
Na gut, ich liess sie gewähren, erklärten ihnen, dass es zwar etwas früh dafür sei und danach noch, wie es sie vorgehen sollen, und schon ging die Löcherbuddelei, Einpflanzerei, Zubuddelei los. Nicht ganz ohne Reibereien, aber es haben es alle heil überlebt. Das ist auch das Wichtigste. Genauso, wie das alle stolz auf das eigene Geleistete sind und, dass sie viel gelernt und Spass dabei hatten. Entstanden ist ein Beet, in dem Blumen, Kräuter und Gemüse kreuz und quer einfach angepflanzt wurden...!
Als die Grossen dann Spielen waren, pflanzten Klein-h und ich noch Lavendel sowie Zauberblume aus selbstgewonnene n Samen. Wir haben aber nicht alle gebraucht, damit wir zu einem späteren Zeitpunkt nochmals aussähen können.

Mümmi H hat am darauffolgenden Samstag die Salbeiäste klein geschnitten. Auch die restlichen Gartenabfälle hat sie zerkleinert und alles übers Beet verteilt, damit es nicht auskühlt. Ausserdem werden die Schnipsel mit der Zeit verrotten und in die Erde übergehen.

Das diesjährige Gartenprojekt hat bis jetzt riesen Spass gemacht. Obs etwas wird? Keine Ahnung! Ich werde euch aber immer wieder auf dem Laufenden halten.
Mama H